Am 27.02.2026 war es endlich wieder so weit: Das Winterlager stand an. Sippe Orca und die Meute aus Nürnberg trafen sich um 16:00 Uhr am Gemeindehaus in Zirndorf, um gemeinsam nach Friesen ins Pfadfinderheim zu fahren, wo die Sippe Polarfuchs bereits auf uns wartete. Nachdem alle angekommen waren, wurden zuerst die Betten und Schlafplätze bezogen. Danach spielten wir ein paar Kennenlernspiele, denn es waren ja doch einige neue Gesichter dabei. Anschließend eröffnete Nella als Siedlungsführerin das Lager und unser Banner wurde entrollt.
Zum Abendessen zauberte uns Ilka, unsere Küche für das Wochenende, etwas Leckeres. Nachdem die Abspüler fertig waren, saßen wir gemütlich zusammen – und plötzlich standen Ritter Rost, Burgfräulein Bö und der Drache Koks in der Tür. Sie hießen uns in ihrer Eisernen Burg willkommen und luden uns ein, die Burg und den Fabelwesenwald zu erkunden. Doch während der Besichtigung wurde Koks von der bösen Hexe Versteckse entführt. Da es inzwischen zu dunkel war, beschlossen wir, uns erst am nächsten Tag auf die Suche zu machen. Nach einer kleinen Singerunde ging es für alle ins Bett.
Am nächsten Morgen sollte eigentlich zum Morgensport geweckt werden, aber alle waren schon wach und so ging es direkt hinaus auf die Wiesen. Nach der Morgenandacht gab es Frühstück – und dann hieß es: Koks suchen. Die Orcas und die Wölflinge teilten sich auf und befragten die Dorfbewohner nach Hinweisen, die sie natürlich nur gegen Hilfe herausgaben. Also wurden Gedichte geschrieben, Teamaufgaben gelöst, Rätsel geknackt und vieles mehr.
Nach einem leckeren Mittagessen und einer kurzen Pause spielten wir noch ein paar Spiele, um wieder richtig wach zu werden und uns auf die Suche nach dem Versteck der Hexe vorzubereiten. Leider hatten uns einige Dorfbewohner falsche Hinweise gegeben, sodass wir den gesamten Fabelwesenwald absuchen mussten. Unten im Dorf erreichte uns dann die schreckliche Nachricht: Die Hexe war gerade auf dem Weg, unsere Wimpel zu stehlen! Sofort rannten wir zurück zum Haus und fanden dort die Hexe und Koks auf den Wiesen. Da alle Verhandlungsversuche scheiterten, blieb nur eine Lösung: ANGRIFF! Mit vereinten Kräften befreiten wir Koks und unsere Wimpel aus den Fängen der Hexe und ihrer Gehilfen und schlugen sie in die Flucht.
Zurück im Haus gab es Abendessen und nach einer ruhigen Singerunde gingen Meute und Sippen langsam in ihre Things. Nachdem alle fertig waren und sich warm angezogen hatten, liefen wir im Schweigemarsch zum Aufnahmekreis. Dort wurden Max, Gustav und Rafael von den Orcas als Jungpfadfinder aufgenommen. Außerdem wurde die Sippe Polarfuchs unter dem Motto „Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“ in die Führerrunde entlassen – natürlich nicht ohne vorher noch kurz den Sippenwimpel am Haus zu vergessen. Nach einigen Tränen und schönen Worten liefen wir zurück, um die Aufnahmen gebührend zu feiern.
Nach einer fast schiefgelaufenen Chaibeschwörung – der erste Chai war so schlecht, dass man ihn nur noch aus dem Fenster kippen konnte – wurde ausgelassen gesungen, Chai getrunken und Kekse gegessen. Nach vielen Liedern gingen schließlich auch die letzten ins Bett.
Am nächsten Tag hieß es wieder Morgensport, diesmal waren alle noch ordnungsgemäß im Bett. Nach der Morgenandacht und dem Bannerentrollen gab es Frühstück, und dann wurden die Putzaufgaben verteilt. Klos, Küche und Schlafräume wurden geschrubbt und gefegt, während draußen der Lagerplatz nach verlorenen Sachen abgesucht wurde. Als alles sauber war, machten wir noch Fotos und aßen gemeinsam, bis schließlich das Bundeslied erklang und das Winterlager schon wieder vorbei war.
